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Erklärung der
Statistik
Neben den genannten Grundbegriffen Hits und Page Views zeigt
Ihnen unsere Abrufstatistik noch einige weitere Größen
an:
Die wichtigsten Begriffe im
Zusammenhang mit den Statistiken sind Zugriffe (englisch
Hits) und Seitenabfragen (englisch
Page Views). Die Zahl der
Zugriffe/Hits gibt an, wie oft Anfragen auf Ihre Internet-Präsenz
gestellt worden sind. Jede Seite, aber auch jedes Bild
wird als ein Zugriff gezählt. Wenn Sie also eine Seite mit 5 Bildern
und einer hinterlegten Musik (z.B. Midi-Datei) haben,
werden 7 Zugriffe (1 Seite + 5 Bilder + 1 Musik-Datei) erzeugt.
Auch Anfragen nach Seiten, die nicht existieren, oder
Seiten, bei denen der Zugriff verweigert wurde, werden
als Hit gezählt. Der Begriff Page
Views dagegen beschreibt nur die Seitenabrufe (d.h. wie oft HTML-
und TXT-Dateien abgerufen worden sind). Die genannte
Seite mit Bildern und Musikdatei erzeugt nur einen
Seitenabruf/Page View. Nicht erfolgreiche Anfragen
werden hier nicht mitgezählt.Wenn Sie Ihre
eigenen Zugriffsstatistiken also mit anderen vergleichen wollen,
sollten Sie immer die richtigen Werte miteinander in
Bezug setzen. Wenn Sie von anderen eine sehr hohe Zahl hören, etwa
mehrere Tausend Abrufe im Monat, handelt es sich sehr
oft nur um Zugriffe/Hits. Diese können jedoch nur sehr
bedingt Auskunft über die Attraktivität einer
Internet-Präsenz geben, da die Zahlen schnell sehr groß werden,
wenn viele Bilder und Frames verwendet werden. Wenn Sie
wissen wollen, wie intensiv Ihr Online-Angebot von den
Internet-Nutzern angenommen wird, ist es besser, die
Zahl der Seitenabrufe/Page Views heranzuziehen. Generell
müssen Sie bei den Zugriffszahlen eine gewisse Verzerrung einkalkulieren.
Diese entsteht vor allem durch sogenannte Proxy-Server,
wie sie z.B. von Online-Diensten eingesetzt werden. Proxy-Server
werden verwendet, um alle angefragten Internet-Dokumente
und Grafiken zwischenzuspeichern, so daß die nächste
Abfrage einer Seite nicht mehr neu aus dem Internet
geholt werden muß, sondern direkt aus dem lokalen
Speicher (Proxy-Server) des Providers. Dies geht
wesentlich schneller. Dadurch, daß die Datei nicht mehr von
unserem Server direkt angefragt wird, kann allerdings
auch kein Zugriff protokolliert werden. Diese Leser sind
für Sie also sozusagen unsichtbar. Die "wirklichen" Zugriffszahlen Ihrer Website können
also wesentlich höher sein, als
die Logfiles vermuten lassen. Umgekehrt verzerren
Indizierungsroboter der Suchmaschinen Ihre Statistik ins Positive.
Stichwort-Suchmaschinen wie etwa AltaVista,
Fireball oder Hotbot
benutzen kleine Programme ("Bots"), die Ihre
gesamte Internet-Präsenz aufrufen und in die
Suchmaschinen-Datenbank einlesen. Dadurch erhalten Sie protokollierte
Zugriffe, die jedoch nicht durch einen wirklichen Leser
erfolgen. Files, auf deutsch Dateien gibt
an, wie viele Dateien erfolgreich abgerufen worden sind. Jede Internet-Seite,
jedes Bild und jede andere abrufbare Datei (z.B.
Midi-Datei, Video-Sequenz) wird als ein "File" gezählt. Die
Beispielseite mit 5 Bildern und einer hinterlegten Musik
wird als 7 Files gezählt (1 Seite + 5 Bilder +1 Musik-Datei). Code
304 (not modified)Bei jedem Abruf einer Internet-Seite überprüft der Browser
(je nach Cache-Voreinstellung auch seltener) zuerst,
ob er die Seite noch im eigenen Zwischenspeicher (Cache) hat. Wenn ja,
vergleicht er, ob das Dokument auf dem Server aktueller
ist. Nur in diesem Fall holt er es auch wirklich vom
Server ab. Ist es nicht aktueller, wird die Seite aus
dem Cache geholt und muß nicht übers Netz übertragen
werden. Der gleiche Vorgang findet bei Providern statt,
die Proxy-Server einsetzen. Der Server protokolliert
diese Anfrage, bei der die gewünschte Datei nicht
übertragen wurde, weil sie lokal noch vorhanden war,
mit dem Code 304. Sessions,
auf deutsch Sitzungen gibt an, wie viele
unterschiedliche Domains auf Ihre Internet-Präsenz zugegriffen
haben. Greift eine Domain erneut auf Ihre
Internet-Präsenz zu, wird dies innerhalb eines Tages nicht
als neue Session gewertet. Die Anzahl der "Sessions"
läßt bedingt Rückschlüsse auf die Anzahl der Besucher
zu. Dadurch, daß bei großen Providern der Zugriff
über einen Proxy-Server erfolgt und manche Besucher
innerhalb eines Tages mehrmals auf Ihre Internet-Seiten
zugreifen, muß dabei eine gewisse Verzerrung einkalkuliert
werden. Kilobytes gibt
an, wieviel Transfervolumen die abgerufenen
Dateien verursacht haben. Eine Beispielseite mit einer Dateigröße
von 14 Kilobyte (KB) sowie 5 Bildern á 10 KB verursacht 64 KB
Transfervolumen. Remaining Responses
sind Zugriffe, die nicht als Pageview gezählt werden. Dabei
handelt es sich zum Beispiel um Zugriffe auf Bilder oder eingebaute Multimedia-Dateien. Wenn Sie die Seitenaufrufe
(Total Pageviews) von der Gesamtzahl aller Zugriffe
(Total Hits) abziehen, ist das Ergebnis die Remaining Reponses.
Ich hoffe, dieser Text erklärt einige Begriffe, auch wenn
er sehr umfangreich ist.
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