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Projekt Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Riedenberg |
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Jährlich kommen beinahe 800 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland auf Grund von Bränden
ums Leben. Davon sind etwa 200 Kinder und Jugendliche. Jeder dritte bis fünfte
dieser Brände wird
von einem Kind verursacht, häufig durch Unwissenheit und
mangelnde Aufklärung.
Die Feuerwehr Riedenberg möchte nun diesen Zahlen durch
eine gezielte Brandschutzerziehung in Kindergärten entgegenwirken.
Derzeit wird dieses Thema in Stuttgart ausschließlich den Schülern der vierten Klassen durch
Brand-
schutzerzieher bzw. Schulklassenbetreuer der Berufsfeuerwehr näher gebracht. Zu diesem
Zeitpunkt
sind die Kinder bereits neun bis zehn Jahre alt. Doch unsere Kinder wollen und werden nicht warten,
bis sie dieses Alter erreicht haben und der Lehrplan dieses Thema aufgreift.
Die Realität zeigt uns, dass Kinder viel früher das Element "Feuer" für sich
entdecken und aus kind-
licher Neugier heraus, in Verbindung mit
einem ausgeprägten Spieltrieb, erste Erfahrungen im
Kokeln sammeln. Deshalb werden nun die speziell in Sachen
Brandschutzerziehung geschulten
Ausbilder der Feuerwehr Riedenberg den Kindern im Stadtteil auf eine ihnen gerechte Art und Weise
beibringen, wie sie gefährliche Situationen vermeiden
und im Notfall richtig reagieren. Zudem wurde
ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, in dem alle Stuttgarter
Freiwilligen Feuerwehren, die auch an
dem Semina r Brandschutzerziehung im November 2002 teilgenommen
haben, sowie die Brand-
schutzbeauftragten der Berufsfeuerwehr organisiert sind, in dem u.a. ein
Brandschutzkonzept ent-
worfen wird, das für ganz Stuttgart Gültigkeit
hat. Damit soll gewährleistet werden, dass
jedes
Kindergartenkind dieselbe Schulung erhält.
Denn für die Brandschutzerziehung gilt, was in der Verkehrserziehung schon lange Gültigkeit besitzt:
Durch Aufklärung und Bewusstmachen kann so manchem Unglück vorgebeugt werden.
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